Hat Ihr Unternehmen in letzter Zeit in eine Online-Marktplatzplattform investiert oder wägt es vielleicht die Vorteile einer solchen Plattform ab?

Da der elektronische Handel in Australien und auf der ganzen Welt explodiert, ist die Einrichtung einer Website, auf der sowohl das eigene Sortiment als auch das von Drittanbietern präsentiert wird, ein überzeugendes Argument. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Marktplatzbetreiber ihre Einnahmen um 30 bis 50 Prozent steigern können, da sie von den Vorteilen größerer und häufigerer Verkäufe profitieren. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den ein eigener Online-Marktplatz mit sich bringt. Wenn Sie sich für eine Premium-Plattform entscheiden, erhält Ihr Unternehmen einen beispiellosen Zugang zu einer Fülle von Erkenntnissen, die Ihnen helfen können, Ihren Betrieb und Ihr Produktangebot zu optimieren.

Im Folgenden finden Sie drei Möglichkeiten, wie Sie die Analyse von Marktplatzdaten nutzen können, um Ihr Angebot zu verbessern.

Achten Sie auf die Lücke

Glauben Sie, dass Ihre Produktpalette so umfangreich ist, dass Sie alles vorrätig haben oder bestellen können, was Ihre Zielgruppe von Ihrem Unternehmen kaufen möchte? Eröffnen Sie einen Online-Marktplatz und Sie können diese Hypothese testen. 

Die Webdaten, die Ihre digitale Plattform sammelt, geben Ihnen Aufschluss über alle Suchvorgänge, die Kunden und Interessenten auf Ihrer Website durchführen, einschließlich derer, die ins Leere laufen. Wenn Sie sehen, dass Kunden immer wieder vergeblich nach einem bestimmten Artikel suchen, ist es naheliegend, ihn in Ihr Sortiment aufzunehmen. Wenn Sie noch tiefer graben, können Sie feststellen, wo sich die Suchenden geografisch aufhalten und ob sie sich mögliche Alternativen angesehen haben, bevor sie auf eine andere Website gesurft sind. Diese Informationen können Sie nutzen, um zu entscheiden, welche Produkte Sie in Ihren Ladengeschäften und in Ihrem Online-Sortiment anbieten wollen.

Sich strecken

Die gleichen Daten können Ihnen auch einen guten Einblick in Produktkategorien und Märkte geben, in denen Sie noch nicht aktiv sind. Wenn Sie sehen, dass Kunden immer wieder nach Produkten suchen, die Ihr Angebot ergänzen, können Sie versuchen, sich seitwärts zu orientieren, indem Sie Anbieter in diesen Kategorien gewinnen. 

Diese Strategie hat sich für den Surfmode- und Schuhmarktplatz SurfStitch bewährt, der seit Kurzem neben seiner traditionellen Bademode auch Surfbretter und Accessoires anbietet. Barbecues Galore wiederum sorgt für einen Verkaufssturm, indem es auf seinem Marktplatz neben den traditionellen Grill- und Möbelsortimenten alles von Kochgeschirr bis hin zu Gourmetgewürzen anbietet. 

Wenn Sie beobachten, dass Drittanbieter ausreichend gut abschneiden - dank der in Ihrer Marktplatzplattform integrierten Datenanalysefunktionen sollten Sie in der Lage sein, alle Details zu jedem einzelnen Verkauf zu sehen -, werden Sie vielleicht beschließen, dass es sich für Sie lohnt, selbst in diese Kategorien einzusteigen, anstatt nur als Zwischenhändler zu fungieren. 

Stars und Nachzügler: Bewertung Ihrer Lieferanten 

Wenn Sie sich auf den Marktplatz begeben, werden Sie schnell feststellen, dass Ihre Website nur so gut ist wie die Anbieter, denen Sie erlauben, ihre Waren über die Plattform zu verkaufen. Da es unwahrscheinlich ist, dass die Kunden zwischen "Ihrem" Angebot und dem Ihrer Partner unterscheiden, kann die Zusammenarbeit mit Anbietern, deren Produktqualität und Servicestandards unterdurchschnittlich sind, Ihrer Marke und Ihrem Geschäft schaden. 

Wenn Sie sich für eine Marktplatzplattform mit ausgefeilten Datenanalysefunktionen entscheiden, können Sie dieses Problem von vornherein ausschließen. Anhand von Berichten über Rücksendequoten und Reklamationsbearbeitungszeiten können Sie feststellen, welche Lieferanten für Ihr Unternehmen von Vorteil sind und welche so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden sollten.

Klüger werden - und erfolgreicher

Im Jahr 2021 zeigt die lang anhaltende Liebe der Australier zum E-Commerce keine Anzeichen für ein Nachlassen. Laut dem NAB Online Retail Sales Index werden wir zwischen Juni 2020 und Juni 2021 insgesamt 49,7 Milliarden Dollar für Online-Einkäufe ausgeben: 21. Juli. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung von Marktplatztechnologie und die Nutzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse für das Wachstum Ihrer Marke und Ihres Unternehmens weiterhin ein sehr kluger Schritt.

https://business.nab.com.au/nab-online-retail-sales-index-july-2021-48371/