BikeExchange ist der ursprüngliche Online-Marktplatz.
BikeExchange wurde vor 12 Jahren von den radsportbegeisterten Freunden Jason Wyatt und Sam Salter gegründet und ist heute der weltweit größte Online-Marktplatz für alles, was mit Fahrrädern zu tun hat. Das phänomenale Wachstum von BikeExchange, das 2012 als "National Telstra Business of the Year" ausgezeichnet wurde, stand Pate für viele andere florierende Marktplätze, die heute ebenfalls zur Muttergesellschaft Marketplacer gehören.
Wie bei jeder Pioniergeschichte stieß der Weg zum Erfolg jedoch auch auf Hindernisse.
Eingebundene Marken
Aufgenommene Produkte
Engagements in den sozialen Medien
Der Aufbau der anfänglichen Händlerbasis von BikeExchange - der frühesten aller frühen Marktteilnehmer - war keine leichte Aufgabe. Fahrradhändler mussten nicht nur Ladenmanager sein, sondern auch Verkäufer, Vermarkter, Buchhalter, PR-Fachleute, Personalleiter, Verhandlungsführer, Versicherungsexperten und Schmierfinken. Diese Betreiber hatten keine Zeit, ihren Lebenslauf um IT-Management zu erweitern. BikeExchange sollte mühelos funktionieren, und Daten waren der Schlüssel zu diesem Ziel.
Es mag heute unvorstellbar erscheinen, aber die größte Herausforderung, vor der die BikeExchange in ihrer Gründungsphase stand, war kultureller Natur. Online-Marktplätze waren noch Jahre davon entfernt, in den Sprachgebrauch einzugehen, und nur wenige Einzelhändler glaubten, dass die Zukunft für Fahrräder online war.
...Aber es gab eine Veränderung.
Die Australier kauften mehr Fahrräder als Autos. Die Kunden waren allmählich frustriert von der Größe der Branche, ihrer unglaublichen Zersplitterung und dem vermeintlichen Durcheinander bei der Suche nach dem Gewünschten.
Jason und Sam sahen die Möglichkeit, Hunderte von Einzelhändlern und die über 800 von ihnen vertretenen Marken auf einer einzigen Online-Plattform zusammenzufassen. Dies würde es den Käufern leicht machen, sie und die von ihnen verkauften Produkte zu finden.
Die Erleuchtung kam, als die beiden erkannten, dass BikeExchange mehr als nur ein Markt sein musste, um eine wirklich große Plattform zu werden. Sie musste das Ziel für alles sein, was mit Fahrrädern zu tun hat.
Das Team erkannte früh, dass es Datenbanken mit dem gesamten Fahrradbestand erstellen und die EAN- oder UPC-Codes (eindeutige Produktcodes) einbeziehen konnte. Über APIs konnten sie sich dann effektiv mit den elektronischen Verkaufsstellen der Geschäfte synchronisieren. Die jeweiligen Datenbanken würden gemeinsame EANs identifizieren, und das System würde im Grunde auf Knopfdruck Verkäuferanzeigen im Marktplatzkonto des Einzelhändlers erstellen. Außerdem spiegeln diese Anzeigen in Echtzeit den tatsächlichen Bestand des Geschäfts wider. Das war eine wirklich bahnbrechende Technologie. Das Ergebnis? Der Widerstand von Einzelhändlern, die wenig Zeit haben, wurde gebrochen und die weltweite Verbreitung des Marktplatzes wurde beschleunigt.
Das war noch nicht alles.
Ein ausgeklügeltes Geschäfts- und Kundenbeziehungsmanagementsystem, fortschrittliche Analysen und Berichte sowie globale Skalierbarkeit machten BikeExchange zu einer Plattform, die alle Merkmale eines wirklich universell erfolgreichen Marktplatzes aufwies.
Das Geschäft florierte nun, aber wie hat sich der eigentliche Kern von BikeExchange herausgebildet?
Der Blog hat sich zu einem Herausgeber von erstklassigen Ratschlägen, Rezensionen, Anleitungen und Nachrichten rund ums Fahrrad entwickelt. Er ist eine hochgeschätzte Anlaufstelle, egal ob man die neuesten Highlights der Rennradtour oder mehr Informationen über die Spezifikationen eines neuen Mountainbikes sucht. Die Käufer sind beeindruckt, dass sie auf einer einzigen Website einkaufen und sich gleichzeitig vorher informieren können. Die Verkäufer freuen sich, dass die von ihnen verkauften Produkte objektiv bewertet und angepriesen werden.
BikeExchange wird als eine der ultimativen Erfolgsgeschichten eines globalen Online-Marktplatzes gepriesen, mit mittlerweile zehn lokalen Plattformen in der ganzen Welt. Die Statistiken lesen sich wie eine Fallstudie darüber, was ein Marktplatz erreichen kann. Mehr als 1.500 Marken sind vertreten, mehr als 600.000 Produkte sind gelistet und die jährlichen Besucherzahlen übersteigen 29,1 Millionen.
Das Wachstum, der Umfang und der Einfluss von BikeExchange auf und für die Branche sind geradezu phänomenal. Der Blog hat dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. 15 % des australischen Traffics gelangt über die Learn + Explore-Inhalte auf die Plattform und 178.000 Nutzer engagieren sich in den sozialen Medien für die Marke.